Industrie 4.0 führt zu einem Paradigmenwechsel, der sowohl die Industrie als auch die Produktion treffen wird. Die damit verbundene Veränderung und die Geschwindigkeit, mit der diese eintreten wird, sind heute noch kaum vorstellbar. Als sicher gilt nur, dass sich nur lernende und lernfähige Organisationen schnell genug auf die Veränderung einstellen können. Hersteller und Anwender von Industrie 4.0 werden völlig neue Fachkompetenzen benötigen. Fachkompetenzen, für die es heute noch nicht einmal Bezeichnungen gibt. Technologie-, Produkt-, Anwendungs- und Prozess-Knowhow sind unternehmensspezifische Kernkompetenzen und diese können nur durch eigene Maßnahmen auf- und ausgebaut werden.
Wie die digitale Transformation gelingt
Doch wie kann das erreicht werden? Wenn zudem Fachkräftemangel und demografischer Wandel die Verfügbarkeit von qualifiziertem oder qualifizierbarem Personal noch weiter verknappen?
Hier hilft nur die Flucht nach vorne. Das bedeutet: Digitale Transformation in der betrieblichen Weiterbildung. Damit ist jedoch nicht einfach nur die Einführung von eLearning oder Blended Learning gemeint.
Die neue Formel für einen neuen, innovativen Ansatz: 70-20-10
70 % der beruflich relevanten Kompetenzen werden durch informelles Lernen erworben, 20 % durch personenbezogenen Transfer und 10 % durch formale Weiterbildung. 90 % des Kompetenzerwerbs findet also am Arbeitsplatz oder zumindest arbeitsplatznah statt.
Die digitale Transformation des 70-20-10 Modells eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Workplace Learning hebt die Grenzen zwischen Lernen und Arbeiten auf. Es geht darum, Menschen das für ihren Arbeitsprozess relevante Wissen einfach verfügbar zu machen und dabei die ganze Bandbreite an Kommunikations- und Lerntechnologie auszuschöpfen. Eingebettet in einen formalen Rahmen zum Kompetenzmanagement können integrierte Lern- und Informationsplattformen den Aufbau von Technik- und Handlungskonzepten maßgeblich unterstützten und vereinfachen.
Wie Workplace Learning auf Basis eines intelligenten Informationsmanagements umgesetzt werden kann, zeigte Cornelia Mockwitz im Rahmen der WiMA 2015 anhand von Praxisbeispielen auf. Dabei stellte sie ein 7-stufiges Einführungskonzept für die Industrie 4.0-Hersteller vor.
Die Referentin

Cornelia Mockwitz | Head of Company, CEO
Die Geschäftsführende Gesellschafterin der 1991 gegründeten T3 GmbH berät Unternehmen zu Digitalstrategien und zur Transformation von digitalen Lern- und Informationsprozessen. Bei T3 verantwortet sie u.a. die Bereiche Vertrieb und Marketing.
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Mehr zum Thema Fachkräftequalifizierung finden Sie unter AR Assistance, VR Learning und eLearning von T3.
Weitere Infos zu intelligentem Informationsmanagement finden Sie bei Content Delivery von T3.