Die Effizienz im Service, die Zukunftsfähigkeit durch KI und die Erfüllung neuer regulatorischer Anforderungen wie des Digitalen Produktpasses (DPP) haben eine gemeinsame Grundlage: den intelligenten Zugriff auf vernetztes Produktwissen. In der Praxis jedoch verhindern fragmentierte Daten-Assets und heterogene Systemlandschaften genau diesen Zugriff. Wertvolles Wissen bleibt in Silos gefangen, was nicht nur die Effizienz im operativen Geschäft bremst, sondern die Skalierung von Expertenwissen verhindert und strategische Innovationen blockiert.
Die entscheidende Frage für Führungskräfte und IT-Entscheider ist daher nicht ob, sondern wie die intelligente Vernetzung dieses Wissens gelingt – strategisch, schrittweise und mit einem klaren Return on Investment.
Die Herausforderung: Wenn der Zusammenhang im Arbeitsalltag fehlt
Servicetechniker, die für einen konkreten Fall mühsam Informationen zusammensuchen müssen. Technische Redakteure, deren hochwertige Inhalte kaum wiederverwendet werden. Eine Geschäftsführung, die vor den unklaren Datenanforderungen für den DPP steht. Unser Ansatz ist es, eine nachhaltige, erweiterbare Wissensinfrastruktur zu schaffen, anstatt Insellösungen für einzelne Probleme zu bauen.
Das Lösungsmodell: Von der Datenintegration zur nutzbaren Wissensbasis
- Ein Knowledge Hub ist die vernetzte, nutzbare Gesamtlösung. Er ist keine zusätzliche Dokumentenablage, sondern eine lebendige Infrastruktur, die Quellen, Anwendungen und Wissenszugang verbindet.
- Sein semantischer Kern ist ein Knowledge Graph. Er bildet die komplexen Beziehungen zwischen Produkten, Komponenten, Varianten, Anleitungen, Technischen Daten und und Servicewissen digital ab und macht sie für unterschiedlichste Anwendungen maschinenlesbar.
- Das Ergebnis ist eine AI-ready Knowledge Base: eine gemeinsame, verlässliche Wissensgrundlage mit klarem Produktkontext, nachvollziehbaren Quellen, fachlicher Prüfung und geregeltem Zugriff.
Das Ergebnis: Eine Wissensinfrastruktur für KI, Agenten, Digitale Services - und den Digitalen Produktpass
Ein zentraler Knowledge Hub kann zurecht als Game Changer für heutige wie zukünftige Anwendungen bzeichnet werden, z.B. für:
- GenAI Chatbots & Agenten
KI, der man vertrauen kann durch sichere, nachvollziehbare und vertrauenswürdige Ergebnisse. Der Kontext des semantischen Wissensmodells ermöglicht es Generativer KI über Vermutungen und Annahmen hinauszugehen. So erhalten Sie auch bei komplexen Abhängigkeiten und großer Variantenvielfalt verlässliche, nachvollziehbare Antworten. - Smart Maintenance
Der Knowledge Graph sammelt relevante Daten, wie z.B. Teile-Identifikationsnummer, Einbauort, Stücklisten oder Ersatzteilinformation, bildet unterschiedliche Ordnungssysteme aufeinander ab und verknüpft dynamisch mit wartungsbezogenem Wissen, wie z.B. Wartungstätigkeiten, Anleitungen oder Wartungsintervall. So integrieren Sie intelligente Wartungsinformationen flexibel in Ihre digitale Infrastruktur und gestalten individuelle Instandhaltungsprozesse bis hin zu betriebsdatenabhängigen oder KI-gestützten Predictive Maintenance-Lösungen. - Smart Troubleshooting
Integrieren Sie Fehlerabhilfen und Problemlösungswissen in das UI von Maschinensteuerungen, Bedienpanels und Remote Service Plattformen und verknüpfen diese mit Informationen, die ein Anwender in seinem Kontext benötigt: Erforderliche Werkzeuge, Ersatzteile, Schaltpläne, Zeichnungen, Sicherheitshinweise, Schutzausrüstungen oder Anleitungen. So eliminieren Sie Probleme noch bevor sie entstehen. - IoT-Integration
Information, die einfach da ist, wenn sie gebraucht wird – direkt in das User Interface Ihrer Apps, Digitalplattformen & Steuerungen integriert. Bilden Sie die gesamte Konfigurationsvielfalt Ihrer Produktwelt ab, realisieren Sie den Digital Information Twin oder gestalten Sie neue digitale Services, in denen Sie Produkte, Prozesse und Informationen verschmelzen: Mit automatisiert generierten, passgenauen Informationen. - Digitaler Produktpass
Der Digitale Produktpass (DPP) ist ein konkreter Anwendungsfall für strukturierte Produktinformationen: Er stellt produktbezogene Daten zu Herkunft, Material,Nachhaltigkeit, Reparatur, Recycling oder Compliance über den Lebenszyklus bereit und verknüpft Betriebsanleitung, Ersatzteillisten, Zertifikate mit Wartungs- und Serviceinformation sowie Sicherheits- und Compliance-Nachweise.
Erleben Sie den Ansatz live: Unser Vortrag auf dem Technology Day und der tekom-Messe
In unserem Vortrag „Was Ihr Produktwissen alles kann – Ein Knowledge Hub für Service, KI und den Digitalen Produktpass“ vertiefen wir diese strategischen und praktischen Aspekte anhand von Live-Demos.
Sie erfahren konkret:
- wie Ihre Dokumentationsinhalte im Zusammenspiel mit Produktdaten und Servicewissen über die Redaktion hinaus nutzbar werden;
- wie der Service zusammengehörige Anleitungen, Lösungswissen und Teileinformationen findet;
- wie Sie mit einer abgegrenzten Aufgabe beginnen und die Wissensinfrastruktur schrittweise für KI, Agenten und den Digitalen Produktpass ausbauen.
Technology Day der tekom
- Montag, 02. November 2026
- 09:00 - 16:00 Uhr
- tekom Technology Day 2026, online
- Cornelia Mockwitz, Gründerin und CEO von T3 & Elmar Baumgart, Head of Solutions und CTO bei T3
Tekom-Messe 2026
- Mittwoch, 10. November 2026
- 12:15 - 12:45 Uhr
- tekom-Messe26, Application Stage
- Cornelia Mockwitz, Gründerin und CEO von T3 & Elmar Baumgart, Head of Solutions und CTO bei T3
Cornelia Mockwitz
Founder & CEO bei T3 GmbH
Als Gründerin & CEO von T3 ist Cornelia Mockwitz eine profilierte Vordenkerin für Industrial Knowledge & Information Management im Maschinen- und Anlagenbau. Sie zählt zu den Pionierinnen der Digitalisierung in der Technischen Kommunikation und begleitet Unternehmen dabei, Technische Dokumentation, Produktdaten und Wissensmanagement zu vernetzen. Ihr Fokus liegt auf Wissensinfrastrukturen, die Produktwissen im Arbeitskontext für Menschen, Maschinen und Systeme nutzbar machen – auf Basis semantischer Verfahren, Knowledge Graphs und KI.
Elmar Baumgart
Head of Solutions & CTO bei T3 GmbH
Elmar Baumgart, Diplom-Informatiker und leidenschaftlicher CTO von T3, gestaltet seit 1996 die Zukunft des Industrial Knowledge & Information Managements bei T3. Als Experte für semantische Modelle und KI-basierte Plattformen orchestriert er die nahtlose Integration von Lösungen wie Empolis Industrial Knowledge und SCHEMA ST4, Knowledge Graph-Anwendungen und KI-basiertem Informations- und Wissensmanagement. Sein Herz schlägt für durchgängige Content Pipelines – von der Entstehung bis zur intelligenten Nutzung von Informationen – und für Lösungen, die echten Business Value schaffen. Im iiRDS Konsortium setzt er sich als Gründungsmitglied für zukunftsweisende Standards ein.
Sprechen Sie mit T3 über Ihren Knowledge Hub
Sie möchten Servicewissen, Technische Dokumentation, Produktdaten und Ersatzteilinformationen nicht nur sammeln, sondern im Arbeitsprozess nutzbar machen? T3 unterstützt Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau dabei, aus fachlichen Anforderungen, vorhandenen Datenquellen und passenden Technologien eine produktive Wissensinfrastruktur aufzubauen – von Analyse und Zielbild über Knowledge Engineering und Systemintegration bis zu Rollout, Enablement und Betrieb.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie ein AI-ready Service Knowledge Hub für Ihre Serviceorganisation aussehen kann. Vereinbaren Sie jetzt ein unverbindliches Beratungsgespräch oder eine persönliche Live-Demo:
Oder buchen Sie direkt einen Termin mit einem unserer Experten:
T3 bringt technisches Wissen in den Arbeitsprozess – vernetzt, strukturiert und KI-basiert. Als Lösungsanbieter für Industrial Knowledge & Information Management im Maschinen- und Anlagenbau baut T3 produktiv nutzbare Wissensinfrastrukturen für konkrete industrielle Anwendungsfälle.
Industrial Knowledge. Engineered by T3.